Ein unglaubliche Woche in Kigali

Premiere-Woche in Kigali: Bei den UCI Road World Championships wurde die Dokumentation „Can 1 Bicycle Change a Life?“ erstmals international gezeigt. Die 30-minütige Doku (gedreht beim Rwandan Epic 2024) erzählt die Geschichten von Florent, Banzi und Nadine – über Chancen, Bildung und Gemeinschaft durch das Fahrrad. Dazu: starke Diskussionen, eine Keynote von Don Ailinger und wirksame Spenden.

Die ersten internationalen Screenings von „Can 1 Bicycle Change a Life?“ in Ruanda

Für unser Partnerprojekt COBCAL (Can One Bicycle Change a Life) und das Team von Shift Up for Rwanda e. V. liegt eine bewegende Woche in Ruanda hinter uns.

Nach Monaten intensiver Vorbereitung fanden in Kigali die ersten internationalen Screenings der Dokumentation „Can 1 Bicycle Change a Life?“  während der UCI Road World Championships statt – zwei Abende voller Inspiration, Begegnungen und wertvollem Austausch.

Neben einem tollen Abend im Tugende, mittlerweile ein fester Anlaufpunkt für uns in Kigali wurde der Film auch im Mundi-Center gezeigt.
An beiden Abenden kamen ganz unterschiedliche Menschen zusammen – Radsportbegeisterte, Filmschaffende, Interessierte und Freunde, die die Idee teilen, dass Veränderung durch Sport möglich ist.

Worum es im Film geht

Gedreht während des Rwandan Epic 2024, erzählt die 30-minütige Dokumentation die Geschichte von drei Menschen, deren Leben eng mit dem Radsport verbunden ist:

  • Florent Nsengumuremyi, Gründer der Twin Lake Cycling Academy, der junge Talente in ländlichen Regionen fördert

  • Banzi Bukhar, ein aufstrebendes MTB-Talent mit großen Träumen

  • Nadine Keza, ein junges Mädchen, dessen Begeisterung fürs Radfahren den Geist einer neuen Generation verkörpert

Der Film zeigt eindrucksvoll, wie ein Fahrrad Hoffnung geben, Chancen eröffnen und Gemeinschaft stiften kann – und wie Sport zu einem Motor für Entwicklung werden kann.

Zwei Screenings – viele Begegnungen

Die Atmosphäre war offen, neugierig und geprägt von ehrlichem Interesse. Viele Besucher:innen wollten mehr über die Entstehung des Films, die Arbeit vor Ort und die Bedeutung des Projekts erfahren.

In den anschließenden Gesprächsrunden entstanden inspirierende Diskussionen über Bildung, Chancengleichheit, Nachhaltigkeit und die Rolle des Radsports als verbindendes Element.

Ein Highlight war die Keynote von Regisseur Don Ailinger, der Einblicke in die Entstehung des Films gab, über persönliche Begegnungen während des Drehs erzählte und sich Zeit für Fragen aus dem Publikum nahm.

Gemeinsam bewegen wir mehr

Die Screenings in Ruanda waren nicht nur kulturelle und emotionale Erlebnisse, sondern auch ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit und Unterstützung. Durch großzügige Spenden konnten wir unser Projekt in Ruanda weiter fördern und die Arbeit des Vereins sichtbar machen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Weitere Infos zu COBCAL gibt es hier.